Bayerns Gastgewerbe als Schlüssel zur Integration

Das Gastgewerbe als Schlüssel zur Integration in Bayern

Bayerns Innen- und Integrationsminister Joachim Herrmann hebt in einer aktuellen Pressemitteilung die Bedeutung des Gastgewerbes als wichtigen Integrationsmotor hervor. Bei einer Veranstaltung des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) auf der Erlanger Bergkirchweih wird deutlich, dass mehr als die Hälfte der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der bayerischen Gastronomie ausländischer Herkunft ist. Diese Tatsache unterstreicht die Vielfalt und die hohe Servicequalität, die ohne die Mitarbeit dieser Personen nicht möglich wäre.

Die Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass im bayerischen Gastgewerbe aktuell fast 104.000 ausländische Arbeitnehmer beschäftigt sind, während die Zahl der deutschen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bei rund 102.000 liegt. Herrmann betont, dass Bayern nicht nur die höchste Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund aufweist, sondern auch die niedrigste Arbeitslosenquote von Ausländern im Vergleich zu anderen Bundesländern. Diese Entwicklungen zeigen, dass die Integration von Geflüchteten und Migranten im Gastgewerbe besonders erfolgreich verläuft.

In Kürze

  • Mehr als die Hälfte der Beschäftigten im bayerischen Gastgewerbe sind Ausländer.
  • Bayern hat die höchste Erwerbstätigenquote von Menschen mit Migrationshintergrund (75,5 Prozent).
  • Die Arbeitslosenquote von Ausländern in Bayern beträgt nur 8,8 Prozent.
  • Die Arbeitslosenquote ausländischer Frauen liegt bei 10,0 Prozent.
  • Das Gastgewerbe spielt eine zentrale Rolle bei der Integration von Geflüchteten.

Zusammengefasst

Die Aussagen von Minister Joachim Herrmann verdeutlichen die Schlüsselrolle des Gastgewerbes in Bayern für die Integration von Migranten und Geflüchteten. Die beeindruckenden Beschäftigungszahlen belegen, dass das bayerische Gastgewerbe nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich von der Vielfalt der Arbeitskräfte profitiert. Die erfolgreiche Integration in diesem Sektor dient als Beispiel für andere Bereiche und unterstreicht die Notwendigkeit, die bestehenden Strukturen weiter zu stärken.

Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung

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