Bayerns Gesundheitsministerin wirbt für Blutspenden

Blutspenden: Ein Aufruf zur Unterstützung in der Sommerzeit

Bayerns Gesundheits- und Präventionsministerin Judith Gerlach hat anlässlich des Weltblutspendetags am 14. Juni die Bevölkerung zur Blut- und Plasmaspende aufgerufen. Die Ministerin hebt hervor, dass der Bedarf an Blut auch in den Sommermonaten hoch bleibt und diese Zeit für die Blutspendedienste besonders herausfordernd ist. Aufgrund von Ferienzeiten, Reisen und hohen Temperaturen sinkt die Anzahl an Blutspenden, was die Versorgung der Patienten in Krankenhäusern unter Druck setzt.

In Bayern werden täglich etwa 2.000 Blutspenden benötigt, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Der Großteil des gespendeten Blutes wird für die Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten verwendet, gefolgt von Anwendungen bei Herzerkrankungen sowie Magen- und Darmkrankheiten. Gerlach betont zudem die Notwendigkeit, insbesondere jüngere Menschen für die Blutspende zu gewinnen, da viele derzeitige Spenderinnen und Spender älter werden und nicht ausreichend neue Unterstützer nachkommen.

Die Ministerin verweist darauf, dass im Jahr 2025 die Zahl der Erstspenderinnen und Erstspender in Bayern bei etwa 45.700 lag, was einen Rückgang von knapp zehn Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 darstellt. Positiv zu vermerken ist, dass die Spendebereitschaft in Bayern über dem bundesweiten Durchschnitt liegt. Rund fünf Prozent der spendefähigen Personen in Bayern spenden regelmäßig Blut, während es im bundesweiten Durchschnitt nur etwa drei Prozent sind. Dennoch besteht weiterhin Potenzial zur Steigerung, da etwa 90 Prozent der bayerischen Bevölkerung Blutspenden für wichtig erachten.

In Kürze

  • Weltblutspendetag am 14. Juni: Aufruf zur Spende.
  • Hoher Bedarf an Blut auch in den Sommermonaten.
  • Täglich werden in Bayern rund 2.000 Blutspenden benötigt.
  • Die meisten Spenden kommen Krebspatientinnen und -patienten zugute.
  • Rückgang der Erstspender um zehn Prozent im Jahr 2025.
  • Regelmäßige Blutspenden in Bayern über dem bundesweiten Durchschnitt.

Zusammengefasst

Die Aufforderung zur Blutspende durch die bayerische Gesundheitsministerin unterstreicht die anhaltende Wichtigkeit des Themas, insbesondere in den Sommermonaten, in denen die Spendenbereitschaft oft abnimmt. Die Versorgung von Patientinnen und Patienten in Kliniken ist auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen, da viele Spenderinnen und Spender älter werden und nicht genügend junge Spender nachkommen. Es ist daher entscheidend, das Bewusstsein für die Bedeutung der Blutspende zu schärfen und mehr Menschen zu motivieren, sich zu engagieren.

Quelle: Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung

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