Bilger fordert Rückkehr der Familienreservierung bei der Bahn

Bundesverkehrsminister Bilger fordert Wiedereinführung der Familienreservierung bei der Bahn

Bundesverkehrsminister Steffen Bilger setzt sich für die Rückkehr der vergünstigten Familienreservierung in den Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn ein. Diese Maßnahme wird als notwendig erachtet, da Familien seit der Abschaffung der Familienreservierung im Juni 2025 höhere Kosten für die Sitzplatzreservierung tragen müssen. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten Familien für nur 10,40 Euro bis zu fünf Plätze gemeinsam reservieren. Seither gilt, dass für jeden Platz einzeln bezahlt werden muss, was die finanzielle Belastung für Familien erheblich steigert. Diese Entscheidung hat nicht nur bei den Fahrgästen, sondern auch bei politischen Akteuren und Fahrgastverbänden für erhebliche Kritik gesorgt.

Bilger äußert, dass die Unzufriedenheit aufgrund des Wegfalls der Familienreservierung „zurecht“ sei und kritisiert die damalige Entscheidung. In einem Gespräch mit der Funke Mediengruppe erklärt er, dass Gespräche mit der Bahn zu diesem Thema bereits stattfinden. Seit Bilgers Amtsantritt als Bundesverkehrsminister im Juli 2026 hat sich auch an der Spitze der Deutschen Bahn ein Führungswechsel vollzogen. Evelyn Palla leitet das Unternehmen seit Ende September 2025.

In Kürze

  • Bilger fordert Wiedereinführung der Familienreservierung in Fernverkehrszügen der Bahn.
  • Die Abschaffung im Juni 2025 führte zu höheren Kosten für Familien.
  • Familien mussten zuvor für 10,40 Euro bis zu fünf Plätze reservieren.
  • Die Entscheidung wurde von Politik und Fahrgastverbänden kritisiert.
  • Eine Petition zur Wiedereinführung wurde von über 128.000 Menschen unterzeichnet.
  • Bilger bezeichnet die aktuelle Situation als „völlig unzureichend“.

Zusammengefasst

Der Bundesverkehrsminister Steffen Bilger fordert die Rückkehr der Familienreservierung bei der Deutschen Bahn, um die finanziellen Belastungen für Familien zu reduzieren. Die Abschaffung dieser Regelung im Juni 2025 hat zu einer erheblichen Erhöhung der Kosten für die Sitzplatzreservierung geführt, was zu Unzufriedenheit bei den Fahrgästen und politischen Reaktionen geführt hat. Bilger kritisiert die Entscheidung und sieht die Notwendigkeit, wieder Gespräche mit der Bahn zu führen, um eine Lösung zu finden, die den Bedürfnissen der Familien gerecht wird.

Quelle: Tagesschau

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