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Ziel ist es, die Energie der Mitarbeitenden auf organisationaler Ebene zu entfalten!

Soziale Organisationen stehen heute unter massivem Veränderungsdruck. Reformen, Digitalisierung, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen treffen auf gewachsene Strukturen, die oft noch zu stark von Hierarchie, Sachthemen und Verwaltung geprägt sind.

Zugleich stehen nicht nur die Organisationen selbst, sondern auch ihre Mitarbeitenden unter einem hohen Druck. Ihre Arbeit erfährt gesellschaftlich oft nicht die Anerkennung, die ihrer Bedeutung entspricht. Hinzu kommen politische Infragestellungen, etwa gegenüber Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, sowie ein Generationenwechsel, mit dem sehr unterschiedliche Erwartungen an Führung, Zusammenarbeit und Arbeitskultur verbunden sind. All das wirkt tief in den Alltag sozialer Organisationen hinein.
Soziale Arbeit gelingt jedoch nicht allein über Prozesse, Zuständigkeiten und funktionale Steuerung. Sie gelingt dort, wo Führung Orientierung gibt, Mitarbeitende stärkt und Zusammenarbeit wirksam gestaltet. Gerade in belastenden und dynamischen Zeiten wird deshalb die innere Verfasstheit einer Organisation zu einem entscheidenden Zukunftsfaktor. Wo Überhitzung, Silodenken und Erschöpfung zunehmen, geraten nicht nur Teams, sondern auch Auftrag und Wirkung unter Druck. Diese innere Verfasstheit muss auf organisationaler Ebene sehr ernst genommen werden. Sie zeigt sich in der Fähigkeit einer Organisation, eine kollektive konstruktive Handlungskraft und Handlungsbereitschaft zu entwickeln. Deshalb braucht es mehr als punktuelle Optimierung. Es braucht einen kulturellen Systemwechsel hin zu transformationaler Führung, kollektiver Handlungskraft und einer Arbeitskultur, die Motivation, Beteiligung und Gestaltungskraft freisetzt. Denn die Kraft für Veränderung entsteht nicht von außen, sondern von innen.

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Das Wir-Gefühl, wirkmächtig für Mitarbeitendenbindung und das Erschließen neuer Leistungspotentiale.

Dynamik und Veränderungen – das neue Normal!
Gerade in der Pflege und Eingliederungshilfe finden aktuell viele Veränderungen statt – die Gründe sind vielschichtig: Corona-Auswirkungen, alternde Belegschaften und der Wechsel zu den Generationen XYZ, der Fachkräftemangel, knappe finanzielle Ressourcen, die Digitalisierung und steigender politischer und gesellschaftlicher Druck (Stichwort BTHG, etc.) sind nur einige Gründe für Transformationen. Wandel und Veränderungen werden zum neuen Normal!

Wir- und Kommunikationskultur geben Orientierung, Vertrauen und Sicherheit für die Mitarbeitenden.

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Fachkräftemangel und Überbelastung zwingen zu einer neuen Arbeitskultur.

Die Grenzen der Belastbarkeit sind deutlich überschritten!

Die Arbeitswelt in der Sozialwirtschaft ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Pflegenotstand durch einen dramatischen Personalmangel, Verdichtung der Arbeit, veränderte Kompetenzen aufgrund veränderter Anforderungen, dem Fluch und Segen der Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, unterschiedliche Erwartungen an Arbeit und Beruf bei den Generationen, um nur einige tiefgreifende Einflussfaktoren auf die aktuelle und zukünftige Arbeitswelt zu nennen.

Hinzu kommt eine permanente Überbelastung des Personals. Die AOK-Studie 2022 „Professionelle Krise nach Corona? Steuerungsbedarf in der Sozialen Arbeit nach der Pandemie“ schlägt Alarm.

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