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Wie erzielen wir trotz sinkender Finanzmittel deutlich mehr Wirkung in der Fläche bei den lokalen Einrichtungen und Diensten ohne überall zusätzliche Ressourcen aufzubauen?

Die lokalen Einrichtungen lösen Probleme oft pragmatisch – aber jeder Standort entwickelt eigene Lösungen (Recruiting, Ehrenamt, Kommunikation, Prozesse). Das funktioniert kurzfristig, skaliert aber nicht. Dazu kommt: ohne minimale Standards (Definitionen, Prozesse, Templates, Qualitätskriterien) entstehen mehrere Varianten derselben Aufgabe. Ergebnis: unterschiedliche Qualität, hohe Reibung, hohe Kosten im Verbund.

Essenz: Ein Verband gewinnt Wirkung, wenn die Zentrale wenige, aber starke Standards + Toolkits bereitstellt, die lokal Zeit und Geld sparen, die Qualität erhöhen und die Umsetzung von Maßnahmen und Projekten beschleunigen.

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Ziel ist es, die Energie der Mitarbeitenden auf organisationaler Ebene zu entfalten!

Re-Energize – Die Energie der Mitarbeitenden freisetzen. Stellen Sie sich einen Arbeitsplatz vor, an dem die Entscheidungen überwiegend von denen getroffen werden, die täglich Entscheidungen im Sinne der Klienten und Betreuten treffen müssen, an dem Führungs- und Leitungskräfte eher Befähiger, Initiator und Impulsgeber sind, an dem die Art der Arbeit und der Zusammenarbeit im Team von Eigenverantwortung, kollaborativer Wissensentwick-lung und -nutzung, von Möglichkeitsräumen für die Entfaltung neuer Ideen und Konzepte sowie dem aktiven Mitgestaltenkönnen geprägt sind. Alles Aspekte, die die Energiepotentiale der Organisation – die „Organisationale Energie“ deutlich fördern.

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Stark im Verbund – nah bei den Bezugs- und Anspruchsgruppen vor Ort.

Verbundstrategien – Komplexe Strukturen managen!
Unterschiedliche Anspruchsgruppen und große Themenvielfalt erschweren die Steuerung von Verbundstrukturen! Agiert ein Unternehmen im Verbund und will die eigene Strategie (weiter-)entwickeln, dann wird die Strategiearbeit aufgrund der Verpflichtungsstrukturen und der Notwendigkeit zur Berücksichtigung der Verbundpartnerinteressen überaus komplex. Neben der Differenzierung zwischen Einzel- und Verbundunternehmen kann als weitere und dritte Ebene die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie für den gesamten Verbund betrachtet werden. Der gesamtheitliche Prozess, von Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung, wird durch Mitwirkung weiterer oder aller Verbundunternehmen nochmals herausfordernder.

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Relevante Themen bei internen und externen Bezug- und Anspruchsgruppen strukturieren, differenziert aufbereiten und organisieren.

Die vielen Facetten der Organisationskommunikation.
Die Organisationskommunikation muss heute ein breites Spektrum an Einzelaspekten im Blick behalten. Dabei ist sie immer stärker mit dem konfrontiert, was man eine „VUKA-Welt“ nennt: VUKA steht für Volatilität (V), Unsicherheit (U), Komplexität (K) und Ambiguität / Doppel-deutigkeit (A). Kommunikation muss permanent auf neue Gegebenheiten und Anforderungen eingehen. Sie muss komplexe Sachverhalte anschaulich erläutern und schnell auf aktuelle Ereignisse eingehen. Transformationen und Veränderungen müssen überzeugend und gewinnend vermittelt werden. Dazu kommen komplexe Bezugs- und Anspruchsgruppenstrukturen, die eine differenzierte Kommunikationsstrategie erfordern. Unterschiedliche Erwartungen und Anforderungen der Bezugs- und Anspruchsgruppen machen zusätzlich eine differenzierte Zielgruppenansprache notwendig. Dabei gilt, dass nur ein Zusammenwirken aller Teilaspekte erfolgsversprechend ist.

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Angepasste Lösungen für immer neue Herausforderungen!

Resilienz – schnelle Anpassung!
Sozialunternehmen und Organisationen, die resilient sind, sind in der Lage, die dynamischen Spannungen zwischen Flexibilität und Stabilität auszuhalten. Sie sind in der Lage, sich schnell an unvorhergesehene Ereignisse und Veränderungen anzupassen.

Man kann sie sich auch als intelligente, nichtlineare, selbstorganisierende Ökosysteme vorstellen, die aus zahlreichen Rückkopplungsschleifen lernen und sich in der vernetzten Interaktion ständig weiterentwickeln und verändern. Auf diese Weise entsteht eine Dynamik, die sich völlig vom Gleichgewicht statischer zentralisierter Organisationssysteme unterscheidet – nicht statisch zentral, sondern dezentral dynamisch!

Dies ist besonders wichtig, weil sie in einem schnelllebigen Umfeld agieren, in dem sich gesellschaftliche, gesundheitspolitische, soziale und ökologische aber auch gesetzgeberische und wirtschaftliche Bedingungen schnell ändern können.

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Zukunftsfähigkeit – Veränderungen managen, Veränderung als Teil der Kultur etablieren, befähigend führen.

Hohe Veränderungsdynamik trifft auf überlastete Einrichtungen und Organisationen.
„Wir leben in Zeiten, in denen permanente Veränderungen normal sind.“ Das klingt, als sei das einfach so. Die Auswirkungen auf die Einrichtungen sind oft fundamental. In der Realität erleben wir bei vielen Einrichtungen die Gefahr der Über-, Mehrfach- und Dauerbelastung von Mitarbeitenden und Leitungskräften, weil man quasi permanent mit einer Vielzahl an Einflüssen und Herausforderungen gleichzeitig jonglieren muss. Vielfach wird von der „Beschleunigungsfalle“ und „Überhitzung“ und einer sich daraus ergebenden Kraftlosigkeit der Einrichtungen als Ganzes gesprochen – mit allen negativen Auswirkungen auf den Sozialauftrag. In einigen Fällen werden schon Schließungen von Einrichtungs-bereichen in Erwägung gezogen. Das kann nicht im Sinne der Träger und schon gar nicht im Sinne der betreuten Menschen und ihrer Angehörigen sein, die händeringend auf Hilfs- und Unterstützungsangebote angewiesen sind.

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Wissen und Ideen der Mitarbeitenden – ein wahrer Schatz für jede Organisation!

Wissen in Organisationen wird oft nur unzureichend genutzt.
Wissen ist heute (nach Mensch, Maschine, Material, Finanzmittel und Information) der sechste Produktionsfaktor, dem 60 – 80 % der betrieblichen Gesamtwertschöpfung zugerechnet wird. Nur 20 – 40 % des betrieblichen Wissens werden aber tatsachlich genutzt. Selbst um dieses zu finden und einzusetzen, verbringen Mitarbeitende etwa 22 % ihrer Arbeitszeit. (Quelle Prof. Dr. Vajna). Daher ist es empfehlenswert, volle Transparenz über bei den Beschäftigten vorhandenes Wissen und Kompetenzen zu besitzen. Das Wissenskapital sollte von jeder Organisation / Einrichtung systematisch verwaltet und entwickelt werden.
Richtig angewandtes Wissen ist ein wichtiger Baustein für die Erfüllung des Sozialauftrags und den Erfolg der Organisation. Wissensmanagement setzt dort an, wo das Wissen der Mitarbeitenden identifiziert, verknüpft und genutzt sowie ausgebaut und bewertet wird.

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Das Wir-Gefühl, wirkmächtig für Mitarbeitendenbindung und dem Erschließen neuer Leistungspotentiale.

Dynamik und Veränderungen – das neue Normal!
Gerade in der Pflege und Eingliederungshilfe finden aktuell viele Veränderungen statt – die Gründe sind vielschichtig: Corona-Auswirkungen, alternde Belegschaften und der Wechsel zu den Generationen XYZ, der Fachkräftemangel, knappe finanzielle Ressourcen, die Digitalisierung und steigender politischer und gesellschaftlicher Druck (Stichwort BTHG, etc.) sind nur einige Gründe für Transformationen. Wandel und Veränderungen werden zum neuen Normal!

Wir- und Kommunikationskultur geben Orientierung, Vertrauen und Sicherheit für die Mitarbeitenden.

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Die Arbeitgebermarke als tragende Idee mit wirkmächtiger Strahlkraft!

Die Arbeitgebermarke muss uns emotional berühren!

Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeitgebermarken-Idee, die hinter der Arbeitgebermarken-Strategie liegt. Die Arbeitgebermarken-Idee bildet als „Leitplanke“ einen medienneutralen genetischen Code der Arbeitgebermarke. Die tragende Idee der Arbeitgebermarke muss dabei so geschaffen sein, dass sie Andockmöglichkeiten für unterschiedliche Bewerbergruppen bietet.

Was die Arbeitgebermarke im Kern zusammenhält sind durchaus formale Aspekte. Stärker wirkt jedoch die Marken-Idee als tragende Idee (als spezifischer einzigartiger genetischer Code der Arbeitgebermarke Ihrer Organisation), weil sie uns in Verbindung mit dem Marken-Narrativ emotional berührt und so die Arbeitgebermarke erst des Merkens würdig macht.

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Systematische Personalentwicklung – aus den Ist- und den Soll-Kompetenzen Handlungs- und Entscheidungsoptionen ableiten!

Die Anforderungen an die Kompetenz- und Personalentwicklung steigen massiv!

Neue Regularien wie u.a. die Reformstufen des BTHG, die neue Personalbemessung in der Eingliederungshilfe und die schrittweise Reformierung des SGB VIII des Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) bis 2028 führen zu einem starken Zuwachs an notwendigem Fachwissen. Dazu kommen weitere notwendige funktionale Kompetenzaspekte wie neue digitale Technologien, zusätzlicher Wissens- und Anwendungsbedarf bei IT- und Prozessmanagement sowie auch neue überfachliche Anforderungen an Führungs- und Leitungskräfte im Hinblick auf Führungskompetenzen und -fähigkeiten.

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Fachkräftemangel und Überbelastung zwingen zu einer neuen Arbeitskultur.

Die Grenzen der Belastbarkeit sind deutlich überschritten!

Die Arbeitswelt in der Sozialwirtschaft ist geprägt von tiefgreifenden Veränderungen. Pflegenotstand durch einen dramatischen Personalmangel, Verdichtung der Arbeit, veränderte Kompetenzen aufgrund veränderter Anforderungen, dem Fluch und Segen der Ökonomisierung der Sozialen Arbeit, unterschiedliche Erwartungen an Arbeit und Beruf bei den Generationen, um nur einige tiefgreifende Einflussfaktoren auf die aktuelle und zukünftige Arbeitswelt zu nennen.

Hinzu kommt eine permanente Überbelastung des Personals. Die AOK-Studie 2022 „Professionelle Krise nach Corona? Steuerungsbedarf in der Sozialen Arbeit nach der Pandemie“ schlägt Alarm.

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Die Einrichtungsleitung – Befähiger und Ermöglicher zugleich.

Die Einrichtungsleitung ist von entscheidender Bedeutung für die Einrichtung

Das mittlere Management, also die Einrichtungsleitung, ist für den Erfolg einer Organisation von zentraler Bedeutung. Diese Leitungskräfte verfügen in der Regel sowohl über fachliche als auch strategische Kompetenzen. Das mittlere Management fungiert als Frühwarnsystem für die notwendige Weiterentwicklung bzw. den Ausbau von Angeboten und Innovationen. Es setzt die Strategien des Vorstands oder der Geschäftsführung konkret um, informiert und kommuniziert umfassend sowohl vertikal als auch horizontal. Zudem hat es die Wirtschaftlichkeit von Hilfefeldern täglich im Blick und benötigt herausragende Personalführungsqualitäten.

Ein modern aufgestelltes mittleres Management verkörpert eine neue Arbeitskultur mit mehr dezentraler Verantwortung, Selbstorganisation, vielfältigen Gestaltungsoptionen und der gewünschten Nähe zu den Klienten, Betreuten und Mitarbeitenden.

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Angebots-Analyse – den Weg zwischen Zukunftsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit finden!

Die Angebots-Vielfalt im Spannungsfeld von sozialen Interessen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten.

NGOs und Sozialeinrichtungen sind fortlaufend angehalten, das eigene Portfolio an Angeboten und Leistungen zu analysieren und zu evaluieren. Oft sind es regulatorische Aspekte die zu Veränderungen zwingen. Darüber hinaus geht es jedoch um Einflussfaktoren, die im konkreten Sozialraum- bzw. Versorgungs-Bedarf, den veränderten Erwartungen von internen und externen Stakeholdern sowie neuen technologischen / pflegerischen / medizinischen Möglichkeiten bei der Leistungserfüllung liegen. In einigen Fällen sind es aber auch gewerbliche Wettbewerber, die plötzlich auftauchen, denken wir nur an die „Anderen Anbieter“ in der Eingliederungshilfe, insbesondere zu Bildungs- und Qualifizierungsangeboten für Menschen mit Behinderung.

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Zwei, die zusammen gehören: Unternehmens- und Führungskultur!

Gelebte Unternehmenskultur – Der Spirit einer Organisation

Organisationen sind deutlich mehr wie ihre Angebote und Leistungen und deren Wirkung auf Gesellschaft, Klienten, Pflegende oder Umwelt. Organisationen und Einrichtungen sind vorallem die Menschen, die in ihnen arbeiten. Eine Unternehmenskultur basiert auf einem aus dem Sozialauftrag abgeleiteten System übergeordnet geteilter Werte, sozialer Normen und Symbole sowie Haltungen, die Einfluss darauf haben, wie Mitarbeitende innerhalb einer Organisation Entscheidungen treffen, wie sie handeln und fühlen. In einer Unternehmenskultur, in der sich die Mitarbeitenden mit ihren Fähigkeiten und Kompetenzen aktiv einbringen können, in der sie gehört und in Entwicklungen der Organisation aktiv eingebunden sind und in der sie sich als Individuum akzeptiert fühlen, sind Teams und jeder Einzelne motivierter und als Person gestärkter.

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Permanente Veränderungen – die organisationale Energie für den Veränderungsprozess.

In der Eingliederungshilfe und Pflege gibt es aktuell zahlreiche Veränderungen, bedingt durch Dezentralisierung, spezialisierte Angebote, ambulant-stationäre Settings, gesetzliche Vorgaben (z. B. BTHG, PSG III, KJSG), Fachkräftemangel, Digitalisierung und neue Anforderungen an Mitarbeitende und Führung.

Entscheidend ist eine befähigende Unternehmenskultur, die Veränderungen fördert, sowie eine positive Lern- und Wissenskultur.

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