Emotionen im Fundraising.

In der Wissenschaft ist mittlerweile klar erwiesen, dass es den "Homo oeconomicus" nicht gibt. Entscheidungen werden über- wiegend aus dem Bauch heraus getroffen. So ist es oft auch bei der Spendenentscheidung. Wer also die impliziten Belohnungsmuster der Spender kennt ist im Vorteil.
Wir entscheiden zu mehr als 95% sehr schnell aus dem Bauch heraus, intuitiv, intrinsisch, emotional – ohne nachzudenken – und begründen danach rational, sorgsam und detailliert, warum wir so und nicht anders gehandelt haben (post-rational).

Unsere Entscheidungsfindung zeichnet damit die Evolution nach. Das gilt für jede unserer Entscheidungen – auch die zum Spenden oder freiwilligem Engagement.

Wir glauben daran, dass Organisationen im Fundraising dann besonders erfolgreich sind,

wenn sie eine Marken-Aura schaffen, in der bestehende und potentielle Geber

  • sich leiten lassen, wofür sie altruistisch brennen und intrinsisch motiviert sind!

  • mit strategischer Absicht geben und diese Gabe auf eine reziproke Belohnung abzielt!

Herz über Kopf: Was bedeutet der Vorrang der Emotion für das Fundraising? Welche Bilder, welche Worte wirken und bleiben präsent, wenn nach dem Gefühl der Verstand hinzutritt. Welche Folgen haben emotionale Entscheidungen für die Wortwahl eines Spendenbriefs, eines Spendergesprächs, die Bildauswahl eines Projektvideos. 90% Wissen sind besser als 10% Unkenntnis. Oder?

Das könnte Ihnen auch gefallen

Effektive Wirkungsmessung: Ansätze und Methoden

Wirkungsmessung für Inklusionsunternehmen: Ein Schritt zu mehr Transparenz und Vertrauen Die Wirkungsmessung ist ein zentrales Instrument für Inklusionsunternehmen, um ihre gesellschaftliche Relevanz nachzuweisen und zu belegen. Mit der Plattform „MehrWirkung

Weiterlesen »