Franz Huber verlässt OSK: Jan-Ove Faust übernimmt Geschäftsführung

Neuausrichtung an der Spitze der Oberschwabenklinik

Die Oberschwabenklinik (OSK) steht vor einem personellen Wechsel an der Spitze, nachdem die Fusion mit dem Medizin Campus Bodensee (MCB) gescheitert ist. Geschäftsführer Franz Huber verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und begründet diesen Schritt mit dem abgebrochenen Zusammenschluss. Huber, der seit 2022 die OSK leitet, hat sich intensiv für die Fusion eingesetzt, da er darin eine wesentliche Chance für die zukünftige Gesundheitsversorgung in der Region sieht. Mit dem Scheitern dieser Initiative entscheidet er sich, die notwendige strategische Neuausrichtung in neue Hände zu geben.

Der Aufsichtsratsvorsitzende, Landrat Harald Sievers, hebt hervor, dass in Hubers Amtszeit wichtige Rahmenbedingungen wie die Stabilisierung der Personalsituation und die Weiterentwicklung der Krankenhausstandorte prägend waren. Sein Nachfolger wird Dr. Jan-Ove Faust, der bereits von 2007 bis 2020 als Direktor für Medizin und Pflege sowie Geschäftsführer der Medizinischen Versorgungszentren der OSK tätig war. Faust bringt somit umfangreiche Erfahrung mit, die er in seiner aktuellen Funktion als Geschäftsführer am MCB weiter ausgebaut hat. Der genaue Zeitpunkt des Übergangs wird in den kommenden Monaten bekanntgegeben.

In Kürze

  • Franz Huber verlässt die Oberschwabenklinik auf eigenen Wunsch.
  • Der Grund für den Rückzug ist das Scheitern der Fusion mit dem Medizin Campus Bodensee.
  • Dr. Jan-Ove Faust wird neuer Geschäftsführer der OSK.
  • Faust kennt die Klinik aus früheren Jahren und bringt umfangreiche Erfahrung mit.
  • Der genaue Zeitpunkt des Übergangs wird im Sommer bekanntgegeben.

Zusammengefasst

Die Oberschwabenklinik befindet sich in einem Übergangsprozess an der Führungsspitze, bedingt durch die gescheiterte Fusion mit dem Medizin Campus Bodensee. Franz Huber gibt die Geschäftsführung ab und übergibt die Verantwortung an Dr. Jan-Ove Faust, der die Klinik bereits aus einer früheren Amtszeit kennt. Diese personelle Veränderung erfolgt in einem Kontext, der von strategischen Neuausrichtungen geprägt ist, um den Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in der Region gerecht zu werden.

Quelle: kma Online

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