FundraisingKompass: Neue Wege für Spendenaktionen

Fundraising in deutschen Krankenhäusern: Ein wachsender Erfolgsfaktor

Die Bedeutung von Fundraising in deutschen Krankenhäusern hat sich in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Laut der aktuellen Studie FundraisingKompass 2026, herausgegeben vom Deutschen Fundraising Verband (DFRV) und dem Aktionsbündnis Gesundheit fördern, betreiben mittlerweile über 80 Prozent der befragten Kliniken aktiv Fundraising. Die Studie zeigt, dass die teilnehmenden Einrichtungen im Schnitt rund 800.000 Euro an Spendeneinnahmen pro Jahr erzielen. Ein Drittel der Kliniken berichtet sogar von jährlichen Einnahmen von über einer Million Euro. Dies geschieht bei durchschnittlichen Kosten von etwa 110.000 Euro, was einen Return on Investment von über 6:1 ergibt.

Die strategische Verankerung von Fundraising in den Klinikalltag erweist sich als entscheidend für den Erfolg. Viele Einrichtungen haben erkannt, dass Fundraising nicht nur eine ergänzende Einnahmequelle darstellt, sondern eine wesentliche Managementaufgabe ist. Kliniken, die Fundraising als Teil ihrer strategischen Ausrichtung verstehen und von der Leitung aktiv unterstützen, erzielen bessere Ergebnisse.

In Kürze

  • Über 80 % der deutschen Kliniken betreiben aktives Fundraising.
  • Durchschnittliche Spendeneinnahmen betragen rund 800.000 Euro pro Jahr.
  • Ein Drittel der Kliniken erzielt über eine Million Euro jährlich.
  • Die Fundraising-Kosten liegen im Schnitt bei etwa 110.000 Euro.
  • Return on Investment (ROI) beträgt über 6:1.
  • Ehemalige Patient*innen gelten als wichtiges Fundraising-Potenzial.
  • Strategische Einbindung und klare Strukturen sind essenziell für den Erfolg.

Zusammengefasst

Der FundraisingKompass 2026 dokumentiert die zunehmende Professionalisierung des Fundraisings in deutschen Krankenhäusern. Die Studie zeigt, dass Fundraising nicht nur eine zusätzliche Einnahmequelle darstellt, sondern auch entscheidend zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und zur Förderung von Innovationen beiträgt. Ehemalige Patient*innen stellen dabei eine bedeutende Zielgruppe dar, die oft noch nicht ausreichend angesprochen wird. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Fundraising als strategische Managementaufgabe zu betrachten, um weiteres Wachstum und positive Effekte für die Patientenversorgung zu fördern.

Quelle: Deutscher Fundraisingverband

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