Geburtenrate Deutschlands erreicht Tiefststand seit 1997

Geburtenrate in Deutschland erreicht historischen Tiefstand

Die Geburtenrate in Deutschland ist laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2025 auf den niedrigsten Wert seit 1997 gefallen. Mit lediglich 1,32 Kindern pro Frau zeigt die aktuelle Statistik einen signifikanten Rückgang von 2,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung ist nicht nur besorgniserregend, sondern auch ein Spiegelbild der demografischen Herausforderungen, mit denen Deutschland konfrontiert ist.

In nahezu allen Bundesländern wurde 2025 ein Rückgang der Geburten verzeichnet. Die Zahl der Geburten fiel auf 654.241, was den niedrigsten Stand seit der Nachkriegszeit darstellt. Die „zusammengefasste Geburtenziffer“, ein Maß dafür, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde, liegt derzeit bei einem Niveau, das zuletzt vor fast zwei Jahrzehnten erreicht wurde. Besonders auffällig sind die regionalen Unterschiede: Während in Sachsen die Geburtenrate bei 1,16 Kindern pro Frau liegt, verzeichnet Niedersachsen mit 1,38 die höchste Rate im Bundesvergleich.

In Kürze

  • Die Geburtenrate in Deutschland beträgt 1,32 Kinder pro Frau.
  • 2025 wurden 654.241 Kinder geboren, der niedrigste Wert seit der Nachkriegszeit.
  • Die Geburtenrate sank in fast allen Bundesländern, mit Sachsen als niedrigstem Wert.
  • Die Geburtenrate bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit fiel auf 1,20 Kinder.
  • In Hamburg gab es den einzigen Anstieg der Geburtenrate mit einem Plus von 0,4 Prozent.

Zusammengefasst

Die sinkende Geburtenrate in Deutschland stellt eine ernsthafte Herausforderung dar. Mit nur 1,32 Kindern pro Frau und einem signifikanten Rückgang der Geburtenzahlen wird deutlich, dass sich die demografische Lage des Landes verschärft. Die regionalen Unterschiede verdeutlichen zudem, dass einige Bundesländer stärker betroffen sind als andere. Diese Entwicklungen erfordern eine umfassende Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Implikationen, die aus diesen Zahlen resultieren.

Quelle: Tagesschau

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