Die Offene Behindertenarbeit: Ein Schritt zur Inklusion
Die Offene Behindertenarbeit (OBA) des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) bietet einen wertvollen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Dieser Bereich wird von Isabel Schibath, einer erfahrenen Sozialarbeiterin und -pädagogin, sowie Fabian Kraemer, der seit über 20 Jahren im Roten Kreuz tätig ist, geleitet. Beide setzen sich engagiert dafür ein, Barrieren abzubauen und eine aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
Die OBA, die seit 2010 im Kreisverband Neu-Ulm und im Kreisverband Ebersberg aktiv ist, richtet sich an Menschen mit körperlichen Behinderungen und schließt psychische Erkrankungen oder Suchterkrankungen von den angebotenen Programmen aus. Die OBA bietet eine breite Palette an Dienstleistungen, die Beratung, Freizeitangebote und gemeinsame Aktivitäten umfassen. Die Nachfrage ist groß, und die Wartelisten sind länger als die Kapazitäten, was die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Ausbaus der Angebote unterstreicht.
Ein zentrales Element der OBA ist die Unterstützung und Beratung nicht nur für Betroffene, sondern auch für Angehörige und Interessierte. Regelmäßige offene Treffs und Ausflüge fördern den Austausch und das Miteinander. Die OBA engagiert sich zudem in der Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit und bezieht Freiwillige aktiv in ihre Projekte ein.
In Kürze
- OBA steht für Offene Behindertenarbeit und fördert die Inklusion.
- Die OBA richtet sich an Menschen mit körperlichen Behinderungen.
- Ein umfangreiches Bildungs- und Freizeitprogramm wird angeboten.
- Die Nachfrage übersteigt die verfügbaren Plätze.
- Die OBA unterstützt auch Angehörige und Interessierte.
- Freiwillige spielen eine wichtige Rolle in der OBA.
- Die OBA arbeitet mit wheelmap.org, um Barrierefreiheit zu fördern.
- Der Bedarf an Inklusion und Unterstützung wächst stetig.
Zusammengefasst
Die Offene Behindertenarbeit des Bayerischen Roten Kreuzes setzt sich für die Inklusion von Menschen mit körperlichen Behinderungen ein. Durch ein breites Angebot an Freizeit- und Bildungsprogrammen sowie durch Beratungsleistungen für Betroffene und deren Angehörige trägt die OBA aktiv zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei. Die gestiegene Nachfrage unterstreicht die Notwendigkeit, diese wichtigen Angebote weiter auszubauen und Barrieren abzubauen. Sicherheit und Akzeptanz sind die zentralen Anliegen der Verantwortlichen, um die wertvolle Arbeit der OBA auch in Zukunft zu sichern.
Quelle: Bayerisches Rotes Kreuz