Jahrestagung 2026: Inklusionsunternehmen vernetzen

Inklusionsunternehmen: Ein zukunftsweisendes Modell für den Arbeitsmarkt

Am 23. und 24. Juni 2026 findet die Jahrestagung 2026 von bag if und FAF im Kongresshotel Potsdam statt, die rund 300 Gäste aus Inklusionsunternehmen, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Verbänden anzieht. Unter dem Motto „Inklusionsunternehmen: MehrWirkung – MehrWert“ diskutieren die Teilnehmenden über die Zukunft des inklusiven Arbeitsmarktes. Im Fokus stehen die Herausforderungen, die der Fachkräftemangel, die Digitalisierung und die gesellschaftliche Transformation mit sich bringen. Ulrich Adlhoch eröffnet die Veranstaltung, während Noosha Aubel, Oberbürgermeisterin von Potsdam, die Bedeutung von Inklusionsunternehmen für Teilhabe und Beschäftigung hervorhebt. Sie weist zudem darauf hin, dass in Potsdam bislang kein Inklusionsunternehmen existiert, was ein zukünftiges Gründungspotenzial darstellt.

Prof. Dr. Helga Seel, die 1. Vorsitzende der bag if, beleuchtet in ihrem Eröffnungsvortrag die zentrale Rolle der Inklusionsunternehmen. Diese verbinden soziale Verantwortung mit wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit und bieten Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderungen. Sie fordert stabile Rahmenbedingungen und verlässliche Finanzierungsstrukturen, um die Wirkung der Inklusionsunternehmen weiter zu entfalten. Zudem appelliert sie an Politik und Verwaltung, die Integration von Inklusionsunternehmen in arbeitsmarktpolitische Strategien zu fördern.

Birgit Eiber von der Bundesagentur für Arbeit und Susanne Strehle vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) liefern weitere Impulse zur Entwicklung eines inklusiven Arbeitsmarktes. Eiber betont, dass der demografische Wandel sowohl Herausforderungen als auch Chancen für mehr Inklusion mit sich bringt. Steigende Altersabgänge bieten die Möglichkeit, die Personalgewinnung zu flexibilisieren und die Gestaltung von Arbeitsplätzen arbeitnehmerorientierter zu gestalten. Strehle hebt die Rolle der Inklusionsunternehmen als Brückenbauer zwischen Sozial- und Arbeitsmarktpolitik hervor und diskutiert, wie Übergänge aus Werkstätten für behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt unterstützt werden können.

In Kürze

  • Die Jahrestagung 2026 von bag if und FAF findet am 23. und 24. Juni in Potsdam statt.
  • Rund 300 Gäste aus verschiedenen Bereichen nehmen teil, um über die Zukunft des inklusiven Arbeitsmarktes zu diskutieren.
  • Noosha Aubel betont das Gründungspotenzial von Inklusionsunternehmen in Potsdam.
  • Prof. Dr. Helga Seel fordert stabile Rahmenbedingungen für Inklusionsunternehmen.
  • Birgit Eiber und Susanne Strehle geben Impulse zur Förderung von Inklusion im Arbeitsmarkt.

Zusammengefasst

Die Jahrestagung 2026 von bag if und FAF stellt die Inklusionsunternehmen in den Mittelpunkt und diskutiert deren Bedeutung für einen inklusiven Arbeitsmarkt. Die Teilnehmenden erkennen die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen und der Integration von Inklusionsunternehmen in die arbeitsmarktpolitischen Strategien, um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Der Austausch von Erfahrungen und Lösungsansätzen unter den Inklusionsunternehmen steht ebenso im Fokus wie die Herausforderungen des demografischen Wandels und der Digitalisierung. Ein gemeinsames Engagement aller Akteure ist entscheidend, um Inklusion im Arbeitsleben erfolgreich umzusetzen.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Inklusionsfirmen

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