Handlungsempfehlungen für den Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt
Im Juni hat die Expert*innenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt“ ihre Handlungsempfehlungen veröffentlicht. Diese Empfehlungen sind das Ergebnis eines umfassenden Beteiligungsprozesses, in dem Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren ihre Perspektiven, Erfahrungen und Forderungen zum digitalen Aufwachsen einbringen konnten. In sieben Workshops diskutierten die jungen Teilnehmer konkrete Alltagssituationen, entwickelten Lösungsvorschläge und tauschten sich direkt mit Mitgliedern der Expert*innenkommission aus. Der Bericht, der aus diesem Prozess hervorgeht, legt insgesamt 70 Forderungen in den vier zentralen Themenfeldern Medienkompetenz, Kinderschutz und Sicherheit, Wohlergehen und mentale Gesundheit sowie Künstliche Intelligenz dar.
In Kürze
- Die Handlungsempfehlungen stammen von der Expert*innenkommission „Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt”.
- Der Beteiligungsprozess umfasste Workshops mit Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren.
- Insgesamt wurden 70 Forderungen formuliert.
- Die Themenfelder umfassen Medienkompetenz, Kinderschutz und Sicherheit, Wohlergehen sowie Künstliche Intelligenz.
Zusammengefasst
Die Handlungsempfehlungen der Expert*innenkommission bieten wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Herausforderungen, die Kinder und Jugendliche im digitalen Raum erleben. Durch die aktive Beteiligung junger Menschen stellt der Bericht sicher, dass deren Stimmen in den Entwicklung von Richtlinien und Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz Gehör finden. Die formulierten Forderungen sind ein Schritt in die richtige Richtung, um ein sicheres und gesundes digitales Umfeld für die jüngere Generation zu schaffen.
Quelle: Der Paritätische