Johanniter kooperiert mit einer Soziallotterie. Ein Weg auch für andere Einrichtungen?
Die Johanniter-Unfall-Hilfe geht eine neue Kooperation mit der Soziallotterie Traumautoverlosung ein, um soziale Projekte zu fördern. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, mobile Hilfsdienste zu unterstützen, die besonders dort aktiv sind, wo Mobilität von entscheidender Bedeutung ist. Die Johanniter setzen dabei auf vielfältige Angebote, die von Besuchsdiensten für mobilitätseingeschränkte Seniorinnen und Senioren bis hin zu Hilfeleistungen für wohnungslose Menschen reichen. Auch die sanitätsdienstliche Versorgung bei Veranstaltungen erhält durch diese Kooperation eine gezielte Unterstützung.
Ein wesentlicher Aspekt dieser Zusammenarbeit ist die Finanzierung: 20 Prozent der Erlöse aus jedem verkauften Los der Traumautoverlosung fließen direkt an die Johanniter. Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, hebt hervor, wie wichtig diese Kooperation für die Unterstützung ihrer mobilen Hilfsangebote ist, die teilweise auf Spenden angewiesen sind. Michael Lee, Gründer der Traumautoverlosung, betont die Bedeutung der Gemeinnützigkeit und freut sich, mit den Johannitern einen starken Partner an seiner Seite zu haben.
In Kürze
- Kooperation zwischen Johanniter-Unfall-Hilfe und Traumautoverlosung gestartet.
- 20 Prozent der Loserlöse fließen an die Johanniter.
- Unterstützung für mobile Dienste, einschließlich Besuchsdienste und Hilfe für wohnungslose Menschen.
Ein Weg auch für andere Institutionen?
Die Johanniter stärken durch die Kooperation ihre sozialen Dienste. Sie bewerben das Projekt mit der Aussage, dass die Lotterie die Möglichkeit biete, die Chance auf den Gewinn eines Autos mit einem guten Zweck zu verbinden.
Doch es bleibt der Nachteil, dass nur 20 Prozent der Einnahmen der Lotterie bei der Hilfsorganisation ankommen. Ohnehin dürfte sich eine solche Zusammenarbeit aber fast ausschließlich für große Organisationen rentieren.
Quelle: Johanniter Unfallhilfe