Kostenlose App bietet Unterstützung für suchtgefährdete Kinder

Neue App bietet Unterstützung für suchtkranke Kinder und Jugendliche

Die neu entwickelte App des Bundesverbands der Elternkreise e. V. (BVEK) zielt darauf ab, Eltern und Angehörigen von suchtkranken oder suchtgefährdeten Kindern eine niedrigschwellige Unterstützung zu bieten. Viele Eltern stehen nach der Diagnose einer Suchterkrankung in ihrer Familie orientierungslos da und wissen oft nicht, wie sie Hilfe finden können. Die App soll hier ansetzen und den Zugang zu wichtigen Informationen und Selbsthilfegruppen erleichtern.

Die App bietet eine Vielzahl von Funktionen, darunter umfassende Informationen zu Suchterkrankungen, Hilfesystemen und praktische Tipps für den Alltag. Eltern und Angehörige können gezielt nach Selbsthilfeangeboten in ihrer Nähe suchen, sowohl in Präsenz als auch online. Auch Geschwister und Großeltern, die ebenfalls von der Suchterkrankung betroffen sind, finden in der App spezifische Informationen und Unterstützung.

Ein weiteres wichtiges Feature der App ist der Bereich für Elternkreise und Landesverbände, der es ihnen ermöglicht, ihre Angebote sichtbarer zu machen. Durch ein „Schwarzes Brett“ können Nutzer eigene Hilfegesuche oder Veranstaltungen veröffentlichen. Ziel ist es, eine umfassende Plattform zu schaffen, auf der diverse Selbsthilfe- und Unterstützungsangebote bundesweit zugänglich sind.

In Kürze

  • Kostenlose App zur Unterstützung von Eltern und Angehörigen suchtkranker Kinder und Jugendlicher.
  • Informationen zu Suchterkrankungen und Hilfesystemen in FAQs verfügbar.
  • Suchfunktion für lokale und Online-Selbsthilfeangebote.
  • Inhalte für Geschwister und Großeltern werden schrittweise erweitert.
  • Elternkreise können ihre Angebote über die App präsentieren.
  • App ist keine Alternative zu persönlicher Beratung, sondern ergänzt diese.
  • Feedback von Nutzern wird aktiv gesammelt, um die App zu optimieren.

Zusammengefasst

Die App des Bundesverbands der Elternkreise e. V. stellt eine wertvolle Unterstützung für betroffene Familien dar, indem sie den Zugang zu Informationen und Selbsthilfeangeboten erleichtert. Sie richtet sich nicht nur an Eltern, sondern auch an Geschwister und Großeltern, die in den Prozess der Suchthilfe einbezogen werden. Durch die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Plattform wird angestrebt, eine Brücke zwischen den ersten Informationen und konkreten Hilfsangeboten zu schlagen.

Quelle: Der Paritätische

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