Medizinstrategie 2035: Veränderungen bei Diakovere

Diakovere plant eine Zwei-Standort-Strategie zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Hannover.

Neuausrichtung der Kliniklandschaft in Hannover: Diakovere setzt auf innovative Strategien

Die Diakovere Gruppe, als größtes gemeinnütziges Unternehmen im Gesundheitssektor Niedersachsens, plant weitreichende Veränderungen in ihrer Kliniklandschaft. Die neue „Medizinstrategie 2035“ fokussiert sich auf eine Zwei-Standort-Strategie, die im aktuellen demografischen Wandel und den veränderten Patientenbedarfen Rechnung trägt. Zwei ihrer drei bestehenden Kliniken in Hannover stehen vor der Schließung, während ein neuer Standort im Osten Hannovers in Planung ist. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die medizinische Versorgung entscheidend zu optimieren und zukunftssicher zu gestalten.

In Kürze

  • Diakovere implementiert eine Zwei-Standort-Strategie zur erneuten Ausrichtung der Kliniklandschaft.
  • Die Schließung von zwei Kliniken und die Eröffnung eines neuen Krankenhauses im Osten Hannovers sind geplant.
  • Die Medizinstrategie reagiert auf demografische Veränderungen und Fachkräftemangel.
  • Schwerpunkte liegen auf Akut- und Notfallmedizin sowie Langzeitmedizin.
  • Die Gesamtinvestitionen belaufen sich bis 2035 auf über eine halbe Milliarde Euro.

Zusammengefasst

Die Diakovere Gruppe plant mit ihrer „Medizinstrategie 2035“ eine nachhaltige Neuausrichtung der Klinikangebote in Hannover, um den sich wandelnden Bedürfnissen der Patienten gerecht zu werden. Dies erfolgt durch die Einrichtung von zwei modernen Standorten, die sich auf unterschiedliche medizinische Bereiche spezialisieren. Eine klare Strukturierung der medizinischen Versorgung in fünf Pfaden soll sicherstellen, dass sowohl die zeitkritische Akut- und Notfallversorgung als auch die langfristige Betreuung chronisch erkrankter Patienten gewährleistet ist. Mit dieser Strategie positioniert sich Diakovere als innovativer Akteur in einem sich schnell verändernden gesundheitlichen Umfeld, indem es nicht nur medizintechnische Standards setzt, sondern auch wirtschaftliche Effizienz durch gezielte Investitionen verfolgt.

Quelle: kma-online

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