Neubau und Energiezentrale am Universitätsklinikum Würzburg

Universitätsklinikum Würzburg investiert in nachhaltige Energiezentrale und Klinikneubau

Das Universitätsklinikum Würzburg (UKW) erhält grünes Licht für den Bau einer neuen Energiezentrale, die vollständig auf regenerative Energien setzt. Diese Entscheidung wurde am 15. Juli vom Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags getroffen und umfasst Investitionen von insgesamt 714,9 Millionen Euro für das Projekt im Erweiterungsgelände Nord. Die neue Energiezentrale soll nicht nur den Klinikbetrieb nachhaltig unterstützen, sondern auch als Vorbild für zukünftige Klinikneubauten in Deutschland dienen.

Das geplante Energiekonzept des UKW beinhaltet moderne Technologien wie Wärmepumpen, Geothermie, Eisspeicher sowie Wärme- und Kältespeicher. Zudem wird eine gesicherte Notstromversorgung integriert, um den Klinikbetrieb auch in Ausnahmefällen zu gewährleisten. Philip Rieger, der kaufmännische Direktor des UKW, hebt die Bedeutung dieses Projekts hervor und sieht darin einen Schritt in die Zukunft der regenerativen Energieversorgung für Kliniken.

Die Entscheidung zur Errichtung der neuen Energiezentrale wird von der Klinikleitung und der Landespolitik einhellig begrüßt. Prof. Tim J. von Oertzen, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKW, betrachtet das Votum als starkes Bekenntnis zur Spitzenmedizin in Bayern am Standort Würzburg.

In Kürze

  • Investition von 714,9 Millionen Euro in neue Energiezentrale und Klinikneubau.
  • Die Energiezentrale setzt ausschließlich auf regenerative Energien.
  • Geplante Technologien: Wärmepumpen, Geothermie, Eisspeicher und Notstromversorgung.
  • Der erste Bauabschnitt umfasst 276 Betten auf 30.000 Quadratmetern.
  • Geplante Fertigstellung der Vorabmaßnahmen im Herbst 2026.

Zusammengefasst

Das Universitätsklinikum Würzburg plant den Bau einer neuen Energiezentrale, die als Vorbild für künftige Klinikneubauten in Deutschland dienen soll. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 714,9 Millionen Euro wird die Energieversorgung des Klinikums nachhaltig aufgestellt. Der erste Bauabschnitt des Projekts umfasst mehrere Klinikbereiche und soll moderne Anforderungen an die medizinische Versorgung erfüllen. Die Vorbereitungen zur Erschließung des Erweiterungsgeländes Nord laufen bereits und die Fertigstellung ist für Herbst 2026 angestrebt.

Informationen entnommen von kma Online.

Quelle: kma Online

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