Projekt KIWI: Ein neuer Anfang für Innovation

Das KIWI-Projekt startet die Pilotphase zur Wirkungsmessung von Inklusionsunternehmen.

KIWI: Ein entscheidender Schritt für Inklusionsunternehmen

Das Projekt „KIWI – KI-unterstützte Wirkungsmessung für Inklusionsunternehmen“ steht vor einem bedeutenden Meilenstein, da die Wirkungsmessung Anfang Mai in die Pilotphase startet. Aktuell erfolgt die technische Implementierung auf dem spezialisierten Portal, während das wertvolle Feedback der sechs Pretest-Partner-Inklusionsunternehmen in das System einfließt. Ziel ist es, ein effektives digitales Werkzeug zu entwickeln, das es Inklusionsunternehmen ermöglicht, ihre gesellschaftliche Wirkung transparent zu erfassen und darzustellen.

Das innovative Portal erlaubt es Inklusionsunternehmer*innen, ihren Mitarbeitenden sowie Kund*innen und Auftraggeber*innen, Fragen zu verschiedenen Aspekten zu beantworten. Die gesammelten Daten werden durch KI-gestützte Algorithmen ausgewertet, entlang der UN-Nachhaltigkeitsziele strukturiert und in einem Wirkungsbericht zusammengefasst, der den Wirkungskompass enthält. Unternehmen erhalten somit messbare Nachweise, Benchmarks und ein sichtbares Siegel, welches ihre Wirkung nach außen hin präsentiert.

Das bereits entwickelte Siegel „Mehrwirkung inklusive“ wird im Rahmen der Pilotphase an die Teilnehmenden ausgegeben, wobei eine individualisierte Version „Wir sind Entwicklungspartner!“ zur Verfügung steht.

In Kürze

  • Start der Pilotphase der KIWI-Wirkungsmessung im Mai.
  • Technische Implementierung und Integration von Feedback der Pretest-Partner laufen derzeit.
  • Digitales Werkzeug zur transparenten Messung der gesellschaftlichen Wirkung von Inklusionsunternehmen.
  • Auswertung der Ergebnisse erfolgt KI-gestützt, entsprechend den UN-Nachhaltigkeitszielen.
  • Teilnehmende erhalten ein Siegel zur Sichtbarmachung ihrer Wirkung.

Zusammengefasst

Die Einführung des Projekts KIWI bietet Inklusionsunternehmen die Möglichkeit, ihre Wirkung systematisch zu messen und sichtbar zu machen. Durch die Teilnahme an der Pilotphase können Unternehmen ihre Position im Wettbewerb stärken, nachvollziehbare Effekte kommunizieren und die Grundlage für eine positive Arbeitgebermarke schaffen. Die Initiative fördert nicht nur die Inklusion, sondern trägt auch zur Stabilisierung und Orientierung von sozialen Einrichtungen in einem sich wandelnden Umfeld bei, in dem Werte und Sinnstiftung zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Für weitere Informationen steht die Kontaktadresse info@bag-if.de zur Verfügung.

Quelle: BAG Inklusionsfirmen

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