Quereinstieg als strategische Chance für Sozialunternehmen
Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Wandel, und Quereinsteiger gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass viele Beschäftigte über einen Quereinstieg nachdenken oder diesen bereits vollzogen haben. Dies stellt für soziale Einrichtungen eine strategische Chance dar, die nicht länger als Notlösung betrachtet werden sollte. Die Bereitschaft, neue Wege zu gehen, zeigt sich insbesondere bei der jüngeren Generation, was für Unternehmen im sozialen Sektor neue Perspektiven eröffnet.
In Kürze
- 44 Prozent der Beschäftigten ziehen einen Quereinstieg in Betracht.
- 26 Prozent haben bereits einen Quereinstieg vollzogen, besonders häufig bei 25- bis 34-Jährigen (31 Prozent).
- Die Zahl der Stellenanzeigen für Quereinsteiger hat sich in den letzten fünf Jahren vervierfacht.
- 64 Prozent der Unternehmen planen bis 2026, aktiv Quereinsteiger einzustellen.
- 77 Prozent der Unternehmen wollen ihre Auswahlkriterien anpassen und Kompetenzen stärker gewichten.
Zusammengefasst
Die Entwicklungen am Arbeitsmarkt zeigen, dass Quereinsteiger eine wertvolle Ressource für soziale Einrichtungen darstellen können. Der Fokus verschiebt sich von traditionellen Lebensläufen hin zu den tatsächlichen Fähigkeiten der Bewerber. Um in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt erfolgreich zu bleiben, sollten Unternehmen im sozialen Sektor diese Veränderungen aktiv nutzen und ihre Recruiting-Strategien entsprechend anpassen. Die Förderung von Quereinsteigern kann dazu beitragen, die Vielfalt und Innovationskraft in der Organisation zu stärken und die Relevanz der eigenen Arbeit in der Gesellschaft zu sichern.
Quelle: Personalwirtschaft.de


