Sachsens Kliniken führen digitale Transformation an

Sachsens Kliniken an der Spitze der Digitalisierung im Gesundheitswesen

Sachsen hat sich im bundesweiten Ranking zur Digitalisierung der Krankenhauslandschaft als Spitzenreiter etabliert. Laut einer Erhebung des Konsortiums „DigitalRadar Krankenhaus“ im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erreichen die sächsischen Kliniken einen durchschnittlichen „digitalen Reifegrad“ von 60,3 Punkten. Damit belegen sie den ersten Platz unter den Bundesländern, gefolgt von Berlin mit 59,4 Punkten, während der Bundesdurchschnitt bei 55 Punkten liegt.

Die Fortschritte in der Digitalisierung der sächsischen Kliniken sind deutlich erkennbar. Alexander Krauß, der Chef der Techniker Krankenkasse Sachsen, hebt hervor, dass es nun wichtig sei, diese Fortschritte konsequent bei den Patientinnen und Patienten ankommen zu lassen. Ziel ist ein digital vernetztes Gesundheitswesen, in dem die Daten aus den Krankenhäusern strukturiert in der elektronischen Patientenakte gespeichert und nahtlos in der Praxissoftware der Hausärztinnen und Hausärzte nutzbar sind.

Seit der Einführung des Krankenhauszukunftsgesetzes im Jahr 2020 hat sich der „DigitalRadar-Score“ bundesweit von 33,3 Punkten im Jahr 2021 auf 55 Punkte erhöht, was einem Zuwachs von rund 65 Prozent entspricht. In Sachsen beträgt die relative Verbesserung sogar etwa 73 Prozent. An der dritten Erhebung nahmen insgesamt 1531 Krankenhäuser teil, darunter alle Kliniken in Sachsen.

In Kürze

  • Sachsen erreicht den ersten Platz im digitalen Reifegrad der Krankenhäuser mit 60,3 Punkten.
  • Berlin folgt mit 59,4 Punkten, der Bundesdurchschnitt liegt bei 55 Punkten.
  • Die Digitalisierung der sächsischen Kliniken zeigt erfreuliche Fortschritte.
  • Die Nutzung digitaler Anwendungen im Patientenalltag muss weiter gestärkt werden.
  • Bundesweit stehen 4,3 Milliarden Euro aus dem Krankenhauszukunftsfonds für die Digitalisierung zur Verfügung.
  • In Sachsen fließen 212 Millionen Euro in digitale Projekte der Kliniken.

Zusammengefasst

Die sächsischen Kliniken nehmen eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung des Gesundheitswesens ein. Mit einem digitalen Reifegrad von 60,3 Punkten setzen sie Maßstäbe, während die bundesweite Entwicklung positive Fortschritte zeigt. Es bleibt jedoch eine Herausforderung, die digitalen Angebote im Alltag der Patienten weiter zu integrieren und zu nutzen. Die finanziellen Mittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds unterstützen diese Entwicklung maßgeblich.

Quelle: kma Online

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