Siemens Healthineers investiert in nachhaltige Medizintechnik

Siemens Healthineers investiert in die Zukunft der Strahlentherapie

Siemens Healthineers setzt mit einer Investition von rund 70 Millionen Euro ein starkes Zeichen für die Zukunft der Medizintechnik. In Kemnath, Oberpfalz, entsteht eine neue Montage- und Fertigungshalle, die auf einen CO₂-neutralen Betrieb ausgelegt ist. Diese Erweiterung umfasst eine Fläche von etwa 4.500 Quadratmetern, wovon rund 3.400 Quadratmeter für die Produktion im Bereich Strahlentherapie reserviert sind. Die Grundsteinlegung fand in Anwesenheit von Judith Gerlach, der bayerischen Gesundheitsministerin, und Elisabeth Staudinger, Mitglied des Vorstandes von Siemens Healthineers, statt.

Die neue Fertigungshalle soll bis Mitte 2027 in Betrieb genommen werden. Durch die geplanten Maßnahmen wird nicht nur die Produktivität erhöht, sondern auch die Automatisierung in der Großzerspanung vorangetrieben. Das Herzstück der Anlage bildet das sogenannte Smart Mechanic Center, das sich auf die hochautomatisierte Fertigung großer mechanischer Komponenten spezialisiert.

Die Investition unterstreicht das Bekenntnis von Siemens Healthineers zum Standort Deutschland und zur Region Kemnath. Johannes Waldhör, der Standortleiter, hebt hervor, dass diese Initiative viele Arbeitsplätze in der Region sichern und das Wachstum des Unternehmens fördern wird. Neben der Schaffung neuer Produktionsflächen wird auch ein Bestandsgebäude modernisiert, um eine nahtlose logistische Anbindung zu gewährleisten.

In Kürze

  • 70 Millionen Euro Investition in Kemnath für Medizintechnik.
  • Neue Montage- und Fertigungshalle mit 4.500 Quadratmetern Fläche.
  • 3.400 Quadratmeter für die Strahlentherapie vorgesehen.
  • Fertigstellung der Halle bis Mitte 2027 geplant.
  • Smart Mechanic Center für automatisierte Fertigung großer Komponenten.
  • CO₂-neutrale Betriebsführung durch innovative Technologien.

Zusammengefasst

Die Investition von Siemens Healthineers in Kemnath markiert einen bedeutenden Schritt in der Weiterentwicklung der Strahlentherapie und der Medizintechnik insgesamt. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Automatisierung soll die neue Fertigungshalle nicht nur die Produktivität steigern, sondern auch zukunftssichere Arbeitsplätze in der Region schaffen. Die Initiative zeigt, wie Unternehmen im sozialen Sektor durch innovative Ansätze zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung beitragen können.

Quelle: kma Online

Das könnte Ihnen auch gefallen