Wermelskirchen sichert die Zukunft seines Krankenhauses
Das Krankenhaus Wermelskirchen steht vor großen Herausforderungen, da es sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung befindet. In einer Sitzung am 13. Juli hat der Stadtrat beschlossen, die Klinik durch finanzielle Unterstützung zu retten. Die Stadt Wermelskirchen verpflichtet sich, das Krankenhaus über einen Zeitraum von drei Jahren mit bis zu neun Millionen Euro zu unterstützen. Diese Entscheidung basiert auf einem Sanierungsplan, der eine wirtschaftliche Neuausrichtung vorsieht und darauf abzielt, die Einrichtung langfristig in kommunaler Trägerschaft zu erhalten.
Um die vorgesehenen Mittel bereitzustellen, ist jedoch eine Anhebung der Grundsteuer B notwendig. Bürgermeister Bernd Hibst äußert, dass diese Erhöhung für viele Bürgerinnen und Bürger eine Belastung darstellt, gleichzeitig sei sie jedoch unabdingbar, um das Krankenhaus am Standort zu erhalten. Dies ist besonders wichtig, da die Klinik eine zentrale Rolle in der Daseinsvorsorge der Stadt spielt.
Die Bedeutung des Krankenhauses zeigt sich auch in Krisensituationen, wie während der Hitzewelle im Juni, als das Krankenhaus Wermelskirchen zahlreiche Patientinnen und Patienten aus der Region versorgte. Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, die Klinik als leistungsfähige Einrichtung vor Ort zu erhalten.
In Kürze
- Stadtrat Wermelskirchen beschließt finanzielle Unterstützung für das Krankenhaus.
- Bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre sollen bereitgestellt werden.
- Erhöhung der Grundsteuer B wird notwendig, um die Mittel zu generieren.
- Sanierungsplan sieht wirtschaftliche Neuausrichtung der Klinik vor.
- Krankenhaus hat während der Hitzewelle eine zentrale Rolle in der Patientenversorgung gespielt.
Zusammengefasst
Das Krankenhaus Wermelskirchen erhält durch eine Beschlussfassung des Stadtrats eine entscheidende finanzielle Unterstützung in Form von bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre. Diese Maßnahme ist Teil eines Sanierungsplans, der darauf abzielt, das Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft zu erhalten. Trotz einer erforderlichen Erhöhung der Grundsteuer B zur Finanzierung der Maßnahmen betont die Stadt die unverzichtbare Rolle des Krankenhauses in der Daseinsvorsorge für die Bürgerinnen und Bürger von Wermelskirchen.
Quelle: kma Online